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Programm im Detail |
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Zeit
für ein Leben in Achtsamkeit
Am
Leben der Gemeinschaft kann ganzjährig teilgenommen werden!
"Auszeit", "Kloster auf Zeit" - das sind mittlerweile gängige Begriffe geworden - [mehr]
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Den inneren Raum öffnen - Meditation, Gesang und Tanz
Ein Wochenende mit Susanne Mössinger, Klaus Nagel und Tara Petra Schmidt, begleitet von der Sangha
20. - 22. August
Das achtsame Singen und Tanzen kann eine Unterstützung der Meditation sein und die Praxis vertiefen. Susanne und Klaus singen mit uns Mantren, Chants und eigene deutschsprachige Lieder, die das Herz öffnen und einen Zugang zur eigenen Lebensfreude schaffen. In der Meditation des Tanzes (von Tara angeleitet) lenken wir unsere Wahrnehmung auf den Körper. Das Programm ist eingebettet in den Tagesablauf und die spirituelle Praxis des Zentrums und der Sangha.
Susanne Mössinger (Melchingen), 48 Jahre, Dipl. Sozialpädagogin
Klaus Nagel, (Tutzing), 48 Jahre, Dipl. Geograph
Die beiden, die mit ihren Liedern im vergangenen Jahr bereits die Feierlichkeiten zu unserem zehnjährigen Geburtstag bereicherten, haben mit der Anleitung von meditativem und heilsamen Singen vielfältige Erfahrung. Sie singen mit Menschen in Konzerten und Seminaren, in Kirchen, Krankhäusern, Kindergärten und Schulen. Die Erfahrung, dass unbeschwertes Singen eine große Kraftquelle sein kann, wollen sie dabei teilen. [Informationen: www.sovielhimmel.de]
Tara Petra Schmidt
ist Mitglied der Kernsangha des Intersein-Zentrums und hat eine dreijährige Ausbildung in "Meditation des Tanzes - Sacred Dance" bei Friedel Kloke-Eibl abgeschlossen.
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Die Praxis der Achtsamkeitsübungen
Retreat mit der Sangha
1. - 5. September
Die von Thich Nhat Hanh formulierten "Achtsamkeitsübungen", die aus den klassischen buddhistischen "Shilas" (Geboten) hervorgegangen sind, geben eine Richtung vor, die heilsam für uns selbst und für unsere Umgebung ist. Indem wir uns mehr und mehr an diesen Übungen ausrichten, können wir uns der Verantwortung für uns und unsere Handlungen bewusst werden.
Wir wollen die Achtsamkeitsübungen genauer betrachten, sie kennen lernen und uns gegenseitig inspirieren und Hinweise geben, wie wir sie im täglichen Leben anwenden können. Anhand anschaulicher Beispiele und Betrachtungen der Mitglieder der Kernsangha wird diese Praxis anschaulich dargestellt.
In Gesprächsrunden haben wir Gelegenheit, uns über unsere eigenen Erfahrungen auszutauschen und konkrete Beispiele zu teilen, wie wir die Achtsamkeit im täglichen Leben üben.
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Vom Ich-zentrierten zum ganzheitlichen Menschen
Retreat mit Helga und Karl Riedl
29. September - 3. Oktober
Die Frage "Wer bin ich?" führt zu der offensichtlich ergebnislosen Suche nach einem greifbaren, beschreibbaren, zentralen Wesen. Ohne Zweifel "existiert" für uns ein deutlich wahrnehmbares "Ich". Der Buddhismus und die Kognitionswissenschaften machen jedoch deutlich, dass dem lediglich eine vergängliche, nicht lokalisierbare Einheit zu Grunde liegt, das sich durch das Zusammenspiel verschiedener Funktionen und Komponenten ergibt.
Das soweit verstanden und akzeptiert, wird jetzt klar, dass dieses Ich, dass wir so deutlich existierend in unserem täglichen Leben wahrnehmen, sich in Abhängigkeit von Komponenten und Funktionen und deren Zusammenspiel manifestiert.
Basierend auf grundlegenden buddhistischen Erkenntnissen und Erfahrungen, werden wir uns in diesen Tagen zunächst anschauen, unter welchen inneren Bedingungen sich das uns so vertraute unruhige, verwirrte und leidende Ich formt. Daraus wird sehr leicht ersichtlich, wo und wie wir gestalterisch eingreifen müssen und können, damit sich die verschiedenen Teile in einer lebendigen Synthese zu einem integrierten, harmonischen und leidfreien Ich vereinen.
So werden neue Kräfte in uns freigesetzt, wir erfahren ein Gefühl der Lebensfreude und erkennen klar den Sinn unseres Lebens.
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Die Kraft von Herzenswärme und Mitgefühl in uns erwecken
Meditationsretreat mit Yesche U. Regel und Angelika Wild-Regel
13. - 17. Oktober
Die Achtsamkeitspraxis hat einen Herzensaspekt, der in diesem Retreat besonders beleuchtet werden soll. Das Herz ist auch im übertragenen Sinn unser Organ für Liebe. Es kann trainiert und zum eigenen Wohl wie auch für andere erweckt werden.
Mithilfe klassischer Meditationen wie Metta (Liebende Güte) und Tonglen (Annehmen und Aussenden) wird innere Freundlichkeit, Wohlwollen und Einfühlungsvermögen geschult. Dies wird durch entsprechende Vorträge, Gesprächsrunden und achtsames Verhalten während der Übungstage unterstützt. Eine Besonderheit stellen Übungen im Liegen dar, in denen Achtsamkeit und Liebe dem eigenen Körper gewidmet werden. Wir werden uns die Bodhisattvas Avalokiteshvara und Tara vergegenwärtigen, die das Mitgefühlsprinzip verkörpern. In einer so entwickelten Atmosphäre der Herzenswärme können uns eigene schwierige Lebensthemen und die Probleme unserer Mitwelt in einem anderen Licht erscheinen und Impulse für mitfühlendes Verhalten entstehen.
Yesche U. Regel 
war 16 Jahre lang ordinierter Mönch in einer tibetisch-buddhistischen Tradition und Schüler tibetischer Lehrer. Er unterrichtet seit dem Ende einer Drei-Jahres-Klausur (seit 1990) im ganzen deutschen Sprachraum.
Angelika Wild-Regel
praktiziert seit 1989 buddh. Meditation, war Schülerin von Ayya Khema und ist ausgebildete MBSR Kursleiterin und Dipl. Sozialpädagogin. Sie unterrichtet MBSR Kurse in eigener Bonner Praxis sowie bundesweit. Beide leiten das Paramita Projekt für Buddhistische Meditations- und Studienkurse in Bonn.
Buddhistisches Geistestraining - Yesche U. Regel, Sabergstr. 48, D-56729 Langenfeld/Eifel, Tel. 02655-962 840, e-Mail: yesche-regel@t-online.de
in Bonn (mit Angelika Wild-Regel): Paramita-Projekt, Clemens-August-Str. 17, 53115 Bonn-Poppelsdorf, Tel. 0228-9086 860[www.yesche.homepage.t-online.de]
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Meditation und Transformation 2. Teil
Intensive Praxis- und Studienzeit
("Kalyanamitra-Training")
Geleitet von Helga und Karl Riedl und der Sangha
13. November - 4. Dezember
In diesen Praxis- und Studienzeiten wenden wir uns verstärkt dem klassischen Dharmastudium zu.
Im Rahmen unseres dreijährigen "Kalyanamitra-Trainings" (Kalyanamitra = spirituelle/r Freund/in, Begleiter/in) steht dieses Jahr unter dem Aspekt der Meditation und Transformation und behandelt u.a. folgende Themen: die relative und absolute Dimension der Wirklichkeit, Prozesshaftigkeit und Nicht-Ich, der geistige Entwicklungsweg einer/s Bodhisattva, Meditation als geistig-psychologischer Entwicklungsprozess, verschiedene Formen der Meditation, die Entwicklung von Sammlung und geistiger Ruhe.
Das Training ist ein Prozess, der sich an diesen Themen orientiert, aber auch den Entwicklungsstand und die konkreten Bedürfnisse der jeweiligen Teilnehmer berücksichtigt.
Teilnahmevoraussetzung: Grundkenntnisse der buddhistischen Lehre und Praxis; die Vertrautheit mit der "Plum-Village-Tradition" ist wünschenswert.
Die Mindestteilnahme beträgt eine Woche. Die Unterlagen der vergangenen Einheiten werden nach verbindlicher Anmeldung zur Verfügung gestellt.
[Weitere Informationen zum Kalyanamitra-Training]
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Offene Weite - unsere wahre Natur
Meditationsretreat mit Helga und Karl Riedl
4. - 11. Dezember
Die Basis für unseren normalen Alltagsgeist ist ein "perspektivisches Bewusstsein" (ein von Jean Gebser geprägter Begriff). Wir erleben unsere Welt aus einer verengten Sichtweise, sehen und erleben alles nur aus unserer Perspektive, sind damit räumlich fixiert, kreieren Grenzen und sind uns nur eines Teilsektors der Welt bewusst. Selbst nur ein Teil der Welt, nimmt nun dieser Teil eine beherrschende, eigenständige Stellung ein, der sich durch die Vorstellung von Grenzen vom Ganzen abspaltet. So entsteht eine eigene, virtuelle innere Welt, mit den nur zu ihr gehörenden Gedanken und Gefühlen.
Unser " Geistestraining" will uns zunächst durch viele verschiedene Übungen, Methoden und Einsichten helfen, die von uns aufgebauten Grenzen zu erkennen, systematisch zu erweitern und durchlässig zu machen. Das ist unsere tägliche, kontinuierliche Arbeit. Die Meditation ist dann der letzte, endgültige Schritt in die Ganzheit, in die grenzenlose Offenheit des Raums. Wenn wir auf den klaren, nicht-konzeptionellen Aspekt unseres Geistes meditieren, können wir Kontakt aufnehmen mit unserer "innewohnenden Wachheit".
Zur Unterstützung werden wir die "open-focus" Methode erlernen und anwenden. Wenn wir unserem Geist erlauben, einfach nur wach und offen zu sein, beginnen wir uns mit unserem natürlichen Zustand, unserer wahren Natur, vertraut zu machen und schließlich in ihr zu ruhen.
Diese intensive Meditationszeit setzt grundlegende Kenntnisse in der Meditation und im buddhistischen Geistestraining voraus.
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Weihnachten
Stille Tage mit Helga und Karl Riedl und der Sanhga
18. - 26. Dezember 2010
In der Natur ist die Zeit um Weihnachten tatsächlich eine "Stille Zeit": die Tage sind kurz, die Nächte lang, es ist eine Zeit der Erholung und Regeneration.
Wir wollen miteinander der Stille in uns selbst nachspüren. Die ruhige Umgebung, eine regelmäßige Meditationspraxis und das Zusammensein mit spirituell Praktizierenden werden uns dabei unterstützen.
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Für einen neuen Anfang
Neujahrs-Retreat mit Helga und Karl Riedl
29. Dezember 2010 - 2. Januar 2011
Der Jahreswechsel ist traditionell die Zeit, sich dem, was uns im zurückliegenden Jahr bewegt hat, noch einmal bewusst und achtsam zuzuwenden, die sich daraus ergebenden Lehren und Einsichten anzunehmen und sich frisch und klar dem Neuen zuzuwenden. Wir werden in diesen Tagen den Prozess des "Neubeginns" in den Mittelpunkt unseres gemeinsamen Praktizierens stellen. Das heißt, wir halten uns unsere spirituelle Ausrichtung klar vor Augen, sind uns bewusst, wann und wie wir in der zurückliegenden Zeit davon abgewichen sind und richten uns mit neuer Kraft auf die Praxis aus.
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